Apothekenreform verschoben: Was die Honorar-Umverteilung für Apotheken bedeutet
Die Apothekenreform sorgt seit Monaten für Diskussionen unter Apotheker*innen in ganz Deutschland – nun gibt es eine wichtige Verschiebung bei einem zentralen Baustein. Die geplante Neuverteilung der Apotheken-Honorare kommt später als ursprünglich vorgesehen. Was das für den Alltag in den Apotheken vor Ort bedeutet, erfährst du hier.
Honorar-Umverteilung startet erst im April
Wie Apotheke Adhoc berichtet, wurde die geplante Honorar-Umverteilung der Apothekenreform vom 1. Januar auf den 1. April 2025 verschoben. Der prozentuale Anteil der Apotheken-Vergütung soll 2025 auf 2,5 Prozent und 2026 auf 2 Prozent sinken, während die freiwerdenden Mittel in ein Festhonorar fließen sollen.
Hintergrund der Verzögerung ist das Ende der Ampel-Koalition, durch das wichtige Reformprozesse unterbrochen wurden. Wesentliche Vorhaben rund um die Apothekenreform müssen dadurch erst in der nächsten Legislaturperiode fortgesetzt und final beschlossen werden. Für Apotheken bedeutet das zunächst weitere Planungsunsicherheit bei Personal- und Investitionsentscheidungen, da sich die wirtschaftliche Grundlage weiter verschiebt.
Auch für Apotheken in Nordrhein-Westfalen bedeutet das: Die konkrete Umsetzung bleibt vorerst abzuwarten, betrifft aber langfristig alle Vor-Ort-Apotheken, etwa auch jene, die den Notdienst in Städten wie Köln übernehmen – wie du unter Notdienst-Apotheken in Köln nachlesen kannst. Für Kund*innen ändert sich im Alltag zunächst wenig, langfristig hängt aber die Zahl gut erreichbarer Apotheken in der Fläche auch von einer stabilen Honorarstruktur ab.
Zusammenfassung
Die Honorar-Umverteilung der Apothekenreform verschiebt sich auf April 2025, die endgültige Ausgestaltung bleibt politisch offen. Für Patient*innen in Nordrhein-Westfalen bleibt die Versorgung vor Ort vorerst stabil. Aktuelle Informationen zu Apotheken in deiner Nähe findest du jederzeit auf ApoGuru.





















